Mit dem Rad die Stadt erkunden: Nürnberg

Kategorien: Fahrradtouren Freizeit Sport

Auf zwei Rädern durch die fränkische Metropole
Eine Fahrradtour sorgt nicht nur für wohltuende Bewegung, sondern ist auch der praktischste Weg für eine Stadterkundung. So müssen Sie sich in der Freizeit nicht auf die stressige Suche nach teuren Parkplätzen begeben oder in oftmals überfüllte öffentliche Verkehrsmittel zwängen. Einfach auf den Sattel und los geht's zu spannenden Entdeckungstouren in Nürnberg!

Eine Tour rund und um die mittelalterliche Altstadt
Nürnberg zeichnet sich durch eine Altstadt im mittelalterlichem Stil und Charme aus. Das Königstor ist ein guter Ausgangspunkt, um die zahlreichen historischen Türme und Tore zu erkunden. Es liegt gegenüber dem Hauptbahnhof. Sie können dort das Fahrrad, für einen kurzen Rundgang zu Fuß, in einer der zahlreichen Abstellanlagen unterbringen. Um sich den langen Weg über ein paar Ampeln zu sparen, gehen Sie am besten durch die Unterführung, sodass Sie direkt am Frauentorgraben und dem Königstor herauskommen. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Touristeninformation. Am Königstor wird Sie vor allem der Handwerkerhof verzaubern: mit seinen engen Gassen und den kleinen Häusern im Fachwerkstil, ist er der Inbegriff mittelalterlicher Architektur in Nürnberg. Hier können Sie beispielsweise die handwerklichen Erzeugnisse, zahlreiche Souvenirs sowie die Spezialitäten der deftigen fränkischen Küche entdecken. Unbedingt probiert haben sollten Sie die Nürnberger Bratwürste, die wahlweise im Weckla oder mit Sauerkraut gereicht werden. Führen Sie Ihre Fahrradtour anschließend entlang des Königstorgraben, über den Laufertorgraben bis hin zum Laufertor fort. Ähnlich wie das Königstor, lässt es die imposanten Ausmaße der ehemaligen Stadtbefestigung gut erahnen. Den nächsten lohnenswerten Stopp können Sie direkt an der Kaiserburg am Vestnertor einlegen, welchen Sie über den Maxtorgraben beziehungsweise den Vestnertorgraben erreichen. Die Burg ist das Wahrzeichen Nürnbergs und thront schon von weitem sichtbar auf einem Hügel über der Stadt. Hier gibt es zahlreiche Fahrradstellplätze und durch das Tor können Sie direkt in den Innenhof der Burg gelangen. Von dort können Sie einen wunderschönen Panoramablick über die Stadt genießen. Lohnenswert ist zudem ein kleiner Weg zu Fuß, vom Burghügel hinab, über die Sebalduskirche zum Marktplatz. Hier kann der prunkvollen und golden verzierten Schönenbrunnen bewundert werden. Anschließend geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück. Falls Sie sich im Handwerkerhof noch nicht für die Fahrradtour gestärkt hatten, können Sie dies nun im "Hexenhäusla" am Vestnertor nachholen. Über den Westtorgraben und das Spittlertor, geht es zurück zum Ausgangspunkt am Königstor.

In der Freizeit an den Wöhrder See radeln
Besonders bei sommerlichen Temperaturen empfiehlt sich eine Tour an den Wöhrder See. Dieser ist etwa einen Kilometer in östlicher Richtung von der Altstadt entfernt. Vom Laufertorgraben in der Altstadt, kommen Sie am Prinzregentenufer vorbei. Ab dort führt ein gut ausgebauter Radweg durch die Wöhrder Wiesen zum See. Dort können Sie am Sandstrand baden oder in der wohlverdienten Freizeit einfach entspannen beziehungsweise auf den Wöhrder Wiesen einfach mal die Seele baumeln lassen. Nach einer Fahrt über die Ludwig-Erhard-Brücke, lässt sich die Fahrt als Rundtour entlang des Sees abschließen.

Historisches mit Naturgenuss verbinden
Aus der Altstadt oder vom Hauptbahnhof kommend, lässt es sich auf kleineren und wenig befahrenen Straßen Richtung Luitpoldhain, einen sehr gepflegten Park mit Teich, radeln. Von dort ist es nicht weit bis zum historischen "Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände". Dies war das frühere politische Zentrum der Nazis, in welchem Sie ihre Reichsparteitage abhielten. Zudem danden auf diesem Gelände zahlreiche Wehrmachtsparaden statt. Wenn Sie am Nummernweiher und dem kleinen Dutzendteich vorbeiradeln, können Sie ein restauriertes und unter Denkmalschutz stehendes Stück der großen Straße sehen. Diese war ursprünglich als Paradestraße geplant, wurde jedoch nie fertiggestellt. Die große Straße ist bewusst auf die in der Altstadt liegende Kaiserburg ausgerichtet. Damit wollten die Nazis eine symbolische Parallele vom ersten mittelalterlichen deutschen Reich, bis zum Dritten Reich ziehen. Führen Sie anschließend die Fahrradtour über die Hans-Kalb-Straße, vorbei am Frankenstadion bis zum großen Dutzendteich fort. Dieser lädt mit einigen idyllischen Plätze zum Entspannen in der Freizeit ein.

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