Hausmittel gegen Insektenstiche

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Lästige Insektenstiche? Hier die Hausmittel mit Erfolgsgarantie!
Es juckt wie verrückt, oft tagelang! Manchmal verursachen Insektenstiche auch richtig dicke Beulen. Da ist es hilfreich, sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Hausmittel haben einen großen Vorteil: Die meisten gibt es in jedem Haushalt und sind damit jederzeit einsatzbereit. Merken Sie sich am besten gleich ein paar dieser effektiven Hausmittel für den Notfall.

Insekten, die stechen, beißen und saugen
Es gibt nur zwei Gründe, warum Insekten uns Menschen beißen oder stechen: Hunger und Verteidigung. Bluthunger haben zum Beispiel Mücken, Bremsen, Zecken und Flöhe. Bienen, Hornissen und Wespen wollen sich in der Regel nur verteidigen.
Die Folgen ...
Jeder Stich oder Biss verletzt die Haut und das Blut kommt mit Fremdstoffen aus dem Speichel der Insekten in Kontakt. Die Körperabwehr reagiert sofort und schickt Histamin. Ein Botenstoff, der auch bei allergischen Reaktionen aktiv wird. Die typischen Symptome sind Juckreiz, Rötung, Schwellung und Wärme.

Zu einer ernsthaften Gefahr können Insektenstiche für Allergiker werden. Sogar für Jeden, wenn die Insekten mit Krankheitserregern infiziert sind. Dann helfen natürlich keine Hausmittel mehr und eine ärztliche Abklärung, beziehungsweise Behandlung ist erforderlich!

Hausmittel gegen Juckreiz und Schwellung

Wer dem Juckreiz nachgibt, verschlimmert seine Lage. Ein aufgekratzter Stich verlängert die Leidenszeit und er kann sich entzünden. Wichtig: Je früher Sie eingreifen, desto besser greifen die Maßnahmen.

Diese Hausmittel wirken biochemisch gegen Juckreiz und Schwellung
Die drei Universalhelfer aus der Küche: Essig, Zwiebel, Honig
Einige Tropfen Essig wirken kühlend, desinfizierend und der Juckreiz verschwindet. Nachhaltiger ist die Wirkung mit einer kleinen Kompresse, die Sie zuvor in Essigwasser tauchen. Auch Zwiebeln dürfte es in fast jedem Haushalt geben. Eine Zwiebel halbieren und eine Hälfte auf die Einstichstelle legen oder sanft darüberreiben. Zwiebeln haben eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung. Einen Tropfen Honig auf den Stich geben. Das desinfiziert und wirkt zugleich auch entzündungshemmend.

Hausmittel aus dem Kräuterbeet
Kamille, Aloe Vera und Spitzwegerich. Wer über diese Kräuter verfügt, hat schon eine kleine Notfallapotheke zusammen. Allen Kräutern wird eine kühlende, schmerz- und juckreizlindernde sowie antibakterielle und wundheilende Wirkung nachgesagt. Kamille lässt sich gut in Form von Teebeuteln verwenden. Kühlen Sie einen gekochten Beutel im Kühlschrank ab und legen ihn dann auf den Stich. Das durchsichtige Gel, das aus dem angeschnittenen Blatt einer Aloe Vera austritt, verschafft sofort nach dem Auftragen Linderung. Aloe Vera Pflanzen lassen sich einfach kultivieren und vermehren. Sie sind perfekte Soforthelfer bei vielen Hautproblemen. Die Blätter des Spitzwegerichs wurden schon immer von kundigen Wanderern gegen schmerzende Blasen in die Schuhe gesteckt. Genau so hilft ein zerriebenes Blatt auch lindernd bei Insektenstichen. Der Spitzwegerich ist das Hausmittel der freien Natur, denn er wächst fast überall.

Spucke und Zahnpasta
Manchmal muss man spontan reagieren. Bestimmt haben Sie auch schon versucht, den Juckreiz mit Spucke zu lindern, es ist fast ein Reflex. Die Psychologie "ich habe etwas dagegen getan" sowie die Verdunstungskälte des Speichels auf der Haut sind eine Erklärung dafür. Ähnlich dürfte der Effekt bei Zahnpasta sein. Gerade bei Juckreiz spielt auch die Psyche eine große Rolle. Schließlich jucken Insektenstiche am wenigsten, wenn Sie abgelenkt sind, richtig?

Physikalische Tricks gegen Insektenstiche
Die Rede ist von Eiswürfeln und von heißen Gegenständen, die man sich auf die Einstichstelle halten soll. Ja was denn nun, Hitze oder Kälte? Tatsächlich ist beides zielführend. Die Medizin kann noch nicht erklären, warum sowohl Kälte als auch Hitze lindernd gegen Insektenstiche wirken. Eine Vermutung ist, dass Temperaturreize die Reizleitungen zum Gehirn für den Juckreiz blockieren. Die Theorie zum heißen Löffel lautet, dass Temperaturen über 45 Grad die Proteine aus dem Speichel der Insekten zerstören. Kalte Umschläge oder Kühlpacks sorgen für eine leichte Betäubung, für Abkühlung und verhindern das Anschwellen des Stichs durch die Gefäßverengung. Egal ob Hitze oder Kälte, der Umgang sollte vorsichtig erfolgen, um Verbrennungen und Kälteschäden an der Haut zu vermeiden.

Es darf sogar ausnahmsweise auch mal gekratzt werden. Aber Vorsicht, wenn, dann richtig kratzen! Kratzen Sie einen Stich auf keinen Fall auf, nie! Kratzen Sie stattdessen sanft rund um die Einstichstelle. Oft kann dies einen stark quälenden Juckreiz sofort, und sogar noch für einige Zeit danach, besänftigen.

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Kommentare zu Hausmittel gegen Insektenstiche

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
12.09.2019 21:38 Uhr

Ich mache ehrlich gesagt meist gar nichts gegen Insektenstiche. OK, manchmal halte ich es kurz unter Wasser, aber eher selten. Creme tut auch ab und an gut, aber wie gesagt, ich mache meist doch eher gar nix.