Vegane Ernährung ausprobieren zur Fastenzeit

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Essgewohnheiten testweise ändern durch vegane Ernährung in der Fastenzeit
Veganes Fasten hat viele Vorteile. Eine einseitige Ernährung mit zu viel Fleisch, Fisch, Milch und Eiern wird unterbrochen. Der Körper wird entlastet und Säuren und Schlacken werden abgebaut. Das Weglassen tierischer Lebensmittel wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Lebensgefühl aus. Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme verschwinden. Überschüssiges Körperfett wird abgeschmolzen und das Wohlbefinden steigt.

Essen ohne tierische Produkte
Nicht nur die Gesundheit wird mit veganer Ernährung gefördert, auch Tiere und Umwelt werden geschützt. Wollen Sie an den Fastentagen abnehmen, sollten Sie außerdem auf Zucker und Weißmehlprodukte verzichten und auch die Fettmenge, die Sie aufnehmen, reduzieren. Traditionell beginnt die Fastenzeit nach Aschermittwoch und dauert bis zur Osterzeit an. Sie können auch im Jahresverlauf immer mal vegane Fastentage einlegen. Die Anzahl bestimmen Sie selbst. Danach können Sie zu Ihrer normalen Ernährung zurückkehren oder, wenn Sie nicht in alte Ernährungsmuster zurückfallen wollen, weiterhin vegan oder zumindest vegetarisch essen.

Fasten mit Genuss
Während der veganen Fastentage stellt sich der Organismus um. Die Geschmacksnerven gewöhnen sich an die neuen Eindrücke und nehmen Aromen bald besser wahr. Sie lernen, auf tierische Produkte zu verzichten. Beim Fasten werden die Mahlzeiten beibehalten. Wie gewohnt gibt es ein Frühstück, ein Mittag- und ein Abendessen. Sie können hier aber, wie in der Fastenzeit üblich, auch die Kalorienmenge, die Sie aufnehmen, begrenzen. Wählen Sie bewusst aus, was sie essen möchten. Bevorzugen Sie natürliche vegane Produkte in Bio-Qualität. Perfekt sind Müslis mit frischen Früchten, knackige Salate, mit vielen Kräutern gewürzte Suppen und abwechslungsreiche Gemüsegerichte. Die Speisen sind einfach zuzubereiten und schmecken wunderbar! Zwischendurch können Sie eine handvoll Nüsse essen. Der Hunger auf Süßes lässt sich mit Obst oder Trockenfrüchten bekämpfen. Sie werden sehen, die Umstellung auf die vegane Ernährung ist einfach! Sie gewinnen an Energie und fühlen sich wohler.

Alternativen kennenlernen
Wenn Ihnen der Verzicht auf tierische Lebensmittel schwerfällt, können Sie sich nach Alternativen umsehen. Fleisch kann durch Tofu, Tempeh oder Saitan ersetzt werden. Dieser Fleischersatz kann auch nach der Fastenzeit weiterhin eine gute Ergänzung in Ihrer Ernährung sein. Auch für Milchprodukte gibt pflanzlichen Ersatz. Hierzu zählt Soja-, Getreide- oder Nussmilch. Meist sind diese Ersatzprodukte mit Kalzium angereichert, sodass Sie durch den Verzicht auf Milch und Käse kein Defizit befürchten müssen.
Auch milchfreie Joghurt- und Käse-Alternativen gibt es längst. Statt Butter können Sie Margarine verwenden. Sie müssen also keine Abstriche machen. Es gibt eine breite Auswahl an veganen Lebensmitteln.

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Kommentare zu Vegane Ernährung ausprobieren zur Fastenzeit

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
11.04.2019 18:45 Uhr

Komplett Vegan leben? Ne, das muss nicht sein. Ich bin der Meinung der Körper braucht alles. Daher esse ich auch von allem etwas und habe mir nur zum Ziel gesetzt, soweit wie möglich darauf zu achten hochwertigere Produkte und Fleisch von "glücklichen" Tieren zu kaufen. Dafür esse ich dann halt weniger Fleisch, aber komplett verzichten möchte ich nicht (und ich bin mir auch nicht so sicher, ob das wirklich so gut ist)

Kommentar von giselle1506
03.04.2019 14:02 Uhr

Ich kann mir vegan zu essen einfach nicht vorstellen. zwar verzichte ich teilweise auf Fleisch und esse viel Gemüse, aber nur von Ersatz zu leben ist nicht mein Ding.