Der richtige Winterschnitt von Hecken und Sträuchern

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So schneiden Sie Sträucher und Hecken im Winter
Der Winterschnitt ist dann ein Thema für Sie, wenn Sie Ihre Freizeit gerne im eigenen Garten verbringen. Damit Sie auch im nächsten Jahr wieder viel Freude an den üppig sprießenden Pflanzen haben, sollten Sie Sträucher und Hecken anhand der folgenden Tipps beschneiden.

Den richtigen Zeitpunkt finden
In den winterlichen Monaten befinden sich Ihre Pflanzen in der sogenannten Ruhezeit. Aus diesem Grund bietet es sich an, die Hecken und Sträucher zwischen November und Februar zu schneiden. Allerdings dürfen Gehölze, zu welchen die Hecken im heimischen Garten gehören, nicht zwischen dem 1. März und dem 30. September geschnitten werden. Verbringen Sie Ihre Freizeit im Sommer also besser mit etwas anderem als mit dem Schneiden der Hecken. Ansonsten könnten brütende Vögel zu Schaden kommen, die durch dieses ausdrückliche Verbot des Bundesnaturschutzgesetzes geschützt werden sollen.

Sträucher ohne Blüten geeignet für Winterschnitt

Solche Sträucher oder Hecken, die keine Blüten tragen, werden am besten im Februar oder März geschnitten. Diese Sorten bilden im Winter keine Blütenansätze aus, die durch einen Winterschnitt radikal zerstört werden würden. Da es am Ende des deutschen Winters in der Regel noch einmal besonders kalt wird, sollten Sie hier allerdings vorsichtig sein. Es darf zur Zeit des Schnittes kein Frost bestehen, da es sonst zu Frostwunden an den beschnittenen Stellen kommen kann. In diesen Regionen würden sehr wahrscheinlich keine neuen Triebe mehr entstehen. Das wäre doch sehr schade!

Pflanzen richtig kürzen
Der Winterschnitt dient in erster Linie dazu, die Pflanzen wieder in eine schöne Form zu bringen. Um auch das Ausbilden neuer Triebe effektiv zu fördern, ist der Schnitt ebenfalls sinnvoll. Kürzen Sie hierzu alle besonders kräftig angelegten Triebe aus dem Vorjahr mit einer scharfen Heckenschere. Besonders altes Holz sollte komplett entfernt werden. Alte Äste erkennen Sie daran, dass diese keine neuen Knospen mehr tragen. Die Oberfläche der Rinde wirkt zudem spröde oder blättert gar teilweise ab.

Die Dicke der Äste ist entscheidend
Sie sollten Ihre Freizeit nicht damit vergeuden, sich mit einer viel zu kleinen Schere an dicken Ästen abzumühen. Wenn Sie sich den Winterschnitt hingegen so leicht wie möglich gestalten wollen, dann greifen Sie zu einer großen Rosenschere, um besonders dicke Äste vorab zu entfernen. Auch verkantete Teile der Pflanzen, insbesondere Verästelungen, sollten Sie zuerst lösen, bevor Sie diese zurückschneiden. So verschaffen Sie sich einen besseren Überblick und sehen, welche Teile der Hecke überhaupt geschnitten werden müssen. Erst danach setzen Sie ein handliches Modell an, um auch die feineren Zweige wegzuschneiden.

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