Der passende Sonnenschutz für mein Kind

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Kinder vor der Sonne schützen
Kinderhaut ist wesentlich empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die kleinen Menschen gerade im Sommer vor einem Zuviel an Sonnenbestrahlung zu schützen. Die Freizeit im Schwimmbad oder am See zu verbringen ist kein Problem, solange die lieben Kleinen keinen Sonnenbrand bekommen. Auf was Sie beim Sonnenschutz besonders achten sollten, erfahren Sie hier.

Kinderhaut empfindlich gegenüber UV-Strahlung
Es reicht laut der Meinung medizinischer Experten nicht aus, die Kinder im Sommer einzucremen. Die mittägliche Sonne sollte gänzlich gemieden werden, da die schädliche Strahlung der empfindlichen Haut sehr junger Menschen trotz hochwertiger Cremes schaden kann. Verbringt der Nachwuchs die Freizeit auch mittags gerne draußen, so ist das kein Problem. Bis mindestens 15 Uhr sollten Aktivitäten allerdings ausschließlich im Schatten stattfinden. Reflektierende Schwimmbecken ohne Schirm sind zu dieser Zeit tabu.
Die schützende obere Hornschicht ist bei Kindern wesentlich dünner als bei Erwachsenen. Das mach sie durchlässiger für schädliche Stoffe aus der Umwelt, darunter auch die UV-Strahlung. Die körpereigenen Schutzmechanismen sind frühestens im Alter von 12 Jahren voll ausgebildet.

Diese Mittel eignen sich als kindgerechter Sonnenschutz

Wenn keine spezielle Kindersonnencreme zur Hand ist, reicht im Notfall auch eine gewöhnliche Creme oder ein Spray für Erwachsene. Nach Möglichkeit sind allerdings spezielle Produkte für sehr junge Haut zu bevorzugen. Mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30, besser noch 50, sollten diese Produkte mit sich bringen. Außerdem dürfen keine Parfüms, Farbstoffe oder andere hautreizende Stoffe enthalten sein. Sonst erhöht sich das Risiko für eine Sonnenallergie oder andere allergische Hautreaktionen unnötig.
Es ist nicht richtig, dass die Sonnencreme bereits nach einer Saison nicht mehr verwendet werden darf. Solange das Haltbarkeitsdatum auf der Tube nicht überschritten wurde und der Geruch sowie die Konsistenz normal sind, können Sie getrost Produkte aus den letzten Jahre verwenden.
Viele Produkte für den Sonnenschutz enthalten sogenannte chemische Filter. Diese sollten in einer Creme speziell für Kinder nicht vorkommen. Es ist bis heute nicht abschließend geklärt, ob die entsprechenden Stoffe hormonähnlich wirken und den Organismus daher nachhaltig schädigen.

Effektiver Schutz vor der Sonne in der Freizeit durch Kleidung
Nicht nur die Creme und der klassische Sonnenschirm halten die schädigenden Strahlen ab. Auch die richtige Kleidung sorgt dafür, dass die Kleinen Ihre Freizeit unter freiem Himmel genießen können. Besonders wichtig ist ein Hut mit einer breiten Krempe. Durch diesen wird nicht nur die Kopfhaut, sondern auch der Nacken und das Gesicht vor der Sonne geschützt.
Je mehr Fläche die leichte, helle Kleidung verdeckt, desto geringer ist das Risiko für den Sonnenbrand. Damit die Kleinen die Kleidung gerne anbehalten, sollten die Stücke locker anliegen und möglichst bequem sein. Atmungsaktive Stoffe wie Baumwolle bieten sich besonders an. Nicht alle Stoffe gelten als sonnendicht. Weist ein T-Shirt oder eine Hose das Siegel "UV-Standard 801" können Sie sicher sein, dass der Nachwuchs gut geschützt wird.
Auch beim Schwimmen sollten Kinder nach Möglichkeit zumindest die Kleidung am Oberkörper anbehalten. Ein einfaches T-Shirt schützt die empfindliche Schulterpartie vor zu viel Sonne und stört kaum beim Baden. Vergessen Sie nicht, dass auch an den Füßen schnell ein Sonnenbrand entstehen kann. Offene Schuhe sind nicht geeignet, um die Kleinen vor der Sonne zu schützen. Zumindest der Fußrücken sollte verdeckt werden.

Sonnenschutz korrekt anwenden
Es reicht nicht, wenn Sie auf hochwertige Cremes oder Sprays speziell für Kinder zurückgreifen. Die Produkte können nur dann adäquat schützen, wenn sie korrekt angewendet werden. Im ersten Lebensjahr sollten Babys noch gar nicht eingecremt werden. An dem zweiten Lebensjahr können Sonnenmittel gegen UV-A- und UV-B-Strahlen schützen. Das klappt nur, wenn die Produkte auf die trockene Haut gegeben werden. Verwenden Sie im Zweifel lieber zu viel als zu wenig und massieren Sie die Cremes gut ein. Das erste Mal eincremen sollten Sie Ihr Kind bereits eine halbe Stunde vor dem Hinausgehen.

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